Ivan? Ivan!

In letzter Zeit bin ich wiederholt gefragt worden, wie ich eigentlich zum Spitznamen ‚Ivan‘ kam. Fakt ist, dass ich diese Frage nun seit rund 20 Jahren beantworten muss. Here we go:

Am Vorabend meines ersten Trainings mit der Handballmannschaft des TSG Frankfurter Berg habe ich mit einigen Mitgliedern der Selbigen den Film Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts geschaut. Ich war der Einzige, der den Russen deutlich cooler als den kleinen Italiener fand. Immerhin hatte Dolph Lundgren die damals noch sehr attraktive Brigitte Nielsen an seiner Seite, einen coolen Haarschnitt und all die High-Tech-Gadgets auf seiner Seite.

Am nächsten Tag beim Training wurde ich dem Trainer und dem Rest der Mannschaft als ‚Ivan‘ vorgestellt – was sich trotz wortreicher Widerrede nicht mehr richtig stellen ließ. Erst beim Anmelden und beim Ausfüllen der Spielerbögen kamen die ersten dahinter, dass das ja wirklich nicht mein offizieller Name ist. Da war es aber schon viel zu spät.

Da die meisten Mannschaftsmitglieder auch in meine Schule gingen sickerte der Name dort durch und setzte sich fest. Fand ich damals aber dann auch gar nicht mehr so schlimm. Ivan klingt immerhin interessanter als ‚Karsten‘. Im Job führe ich den Vornamen ‚Karsten‘, erwische mich aber regelmäßig dabei, dass ich am frühen Abend dazu übergehe, Mails mit ‚Ivan‘ zu unterzeichnen. Tatsächlich nennen mich nur Kollegen und meine Eltern noch ‚Karsten‘.

Ivan – oder in der Schreibweise Iwan geht wohl auf den Johannes im Christentum zurück. Siehe auch den Artikel bei Wikipedia.

So, und damit wäre die Geschichte erzählt.

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